Das
Internet der Dinge vernezt die unterschiedlichsten Geräte und
Maschinen... |
Das Internet der Dinge (IoT)
Es gibt Milliarden, wenn nicht Billionen von Geräten
auf der ganzen Welt. Die meisten von ihnen teilen und sammeln Daten aufgrund
ihrer Verbindung mit dem Internet. Alle diese Geräte sind das "Internet of
Things". |
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Früher waren ausschließlich
Computer mit dem Internet verbunden. "Computer" waren zunächst
Mainframes, dann kam die sog. Mittlere Datentechnik, dann die
Personal Computer.
Eine Weitergabe von Daten
über das Internet erfolgte nur über solche Computer. Dies ändert
sich mit dem Internet der Dinge (Englisch: Internet of Things,
IoT), in dem verschiedene Geräte mit dem Internet verbunden sind.
- Smartphones sind Bestandteile des
Internet der Dinge (IoT). Sie fungieren oft als zentrale
Steuerungseinheit für andere IoT-Geräte. Weitere Bestandteile des IoT
sind:
- Smart Home Geräte: Dazu gehören
intelligente Thermostate, Lichtsysteme, Sicherheitskameras und
Türschlösser.
- Wearables: Fitness-Tracker, Smartwatches und
Gesundheitsmonitore.
- Smart Appliances: Intelligente
Kühlschränke, Waschmaschinen und andere Haushaltsgeräte, die
über das Internet gesteuert werden können.
- Fahrzeuge: Vernetzte Autos, die Informationen
über das Internet austauschen können, z.B. für Navigation oder
Wartung.
- Industriegeräte: Maschinen und Sensoren in
der Industrie, die Daten sammeln und austauschen, um Prozesse zu optimieren.
- Medizinische Geräte, die Patientendaten in
Echtzeit übermitteln. Diese Geräte sind miteinander vernetzt und
können Daten austauschen, um die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit zu
erhöhen.
Sicherheitsmaßnahmen
- Überall dort, wo Daten gesammelt, gespeichert und
untereinander ausgetauscht werden, sind Sicherheitsstandards
erforderlich. Diese umzusetzen, ist wesentlich bei der Umstellung von
Produktion auf das Internet der Dinge.
- Viele Unternehmen haben Bedenken im Hinblick auf die
Sicherheit von einzelnen Produktionsanlagen und deren Anbindung an das
Internet. Diese Bedenken sind oft gerechtfertigt.
- Allerdings können die Gefahren minimiert werden,
wenn die Sicherheit bei der Umsetzung bzw. Umstellung auf das Internet der
Dinge von Anfang an eine Rolle spielt. Je mehr Daten in Produktionssystemen
digitalisiert werden, desto wichtiger ist die Sicherheit.
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Kurz erklärt: Das
Internet der Dinge |
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Das Internet der Dinge
(IoT) ist ein Netzwerk von physischen Geräten, Fahrzeugen,
Haushaltsgeräten und anderen Objekten, die über das Internet
verbunden sind und Daten miteinander austauschen können.
Ziel des IoT ist es, die Interaktion und
Automatisierung zu verbessern, um Effizienz und Komfort zu steigern. |
Haushaltsgeräte
Im Haushalt sind dies
beispielsweise Haushaltsgeräte (Stichwort: Smart
Home).
Industrie
Auch in der Industrie spielt das
Internet der Dinge eine immer größere Rolle durch die
Anbindung an das Internet.
Viele Produkte der Industrie
setzen auf die automatisierte Produktion, die zum größten Teil nur
noch durch die Vernetzung über das Internet möglich ist.
Möglich wird das durch die
Nutzung intelligenter Produktionsgeräte bzw. Maschinen.
Es findet eine Interaktion dieser
Geräte untereinander statt, ohne dass dabei der Mensch eingreifen muss.
Dies funktioniert mit Ankopplung
an einer zentralen Datenbank, in der alle relevanten Informationen
zusammenlaufen. Die Vorteile bestehen darin, dass alle Daten an einer zentralen
Stelle zur Verfügung stehen und dadurch zügige Reaktionen auf
unterschiedliche Produktionsanforderungen oder Situationen möglich sind.
(Es gibt aber auch einige Nachteile.)
Schließlich sorgt die
internetbasierte Verbindung von Maschinen untereinander immer für
gewisse Sicherheitsrisiken und meistens auch für eine aufwendige
Umstellung von bereits vorhandenen Maschinen.
Das Internet der Dinge
kann unter ungünstigen Umständen auch ein Energiefresser sein,
beispielsweise bei der nicht effizienten Nutzung von Internet-Technologien in
den Maschinen. |
Die Story des IoT, ab 1999
Die Menschen diskutieren seit Jahrzehnten darüber,
Intelligenz und Sensoren zu gewöhnlichen Objekten hinzufügen.
Abgesehen von den ersten Projekten war der Fortschritt jedoch recht langsam,
und es schien, als würde das Internet der Dinge nie Realität
werden.
Die Chips in den 1980er und 1990er Jahren waren
übermäßig sperrig, und Objekte konnten keine Daten effektiv
senden und empfangen. Die Prozessoren waren früher auch recht
teuer.
Die Einführung von RFID-Tags und IPVv6 begann jedoch
mit der Internet der Dinge-Revolution. Es war nicht das, was wir heute
haben, aber es war der Anfang.
Der visionäre Technologe Kevin Ashton stand
hinter dem Begriff Internet der Dinge.
Während er den Namen 1999 prägte, dauerte es
mehr als ein Jahrzehnt, bis die Ingenieure und die Technologie mit dem
aufholten, was er und mehrere andere Gleichgesinnte sich vorstellten.
Die Folgen
Die Folgen von Ashtons Arbeit? Weitreichend! Das
Internet der Dinge hat die Art und Weise, wie wir mit Technologie
interagieren, revolutioniert.
Es ermöglicht die Vernetzung und Kommunikation
zwischen Geräten, was zu einer Vielzahl von Anwendungen in versch.
Bereichen führt, darunter zu:
- Smart Homes: Geräte wie
Thermostate, Beleuchtung und Sicherheitssysteme können miteinander
kommunizieren und automatisiert werden.
- Industrie 4.0: In der Fertigung werden
Maschinen und Sensoren vernetzt, um Effizienz und Produktivität zu
steigern.
- Gesundheitswesen: Vernetzte Geräte
können Patienten überwachen und Daten in Echtzeit an Ärzte
übermitteln.
- Schlaue Städte: Smart Cities nutzen
IoT-Technologien zur Verbesserung der Infrastruktur, Verkehrsmanagement und
Energieeffizienz.
Die Herausforderungen, die mit dem IoT einhergehen,
umfassen Datenschutz, Sicherheit und die Notwendigkeit einer robusten
Infrastruktur.
Ashtons Vision hat somit nicht nur technologische
Innovationen angestoßen, sondern auch wichtige Diskussionen über die
ethischen und praktischen Implikationen der Vernetzung von Geräten und
Daten. |
Kevin Ashton |
Kevin Ashton ist ein britischer
Technologie-Pionier, der vor allem für seine Rolle bei der Entwicklung des
Begriffs "Internet der Dinge" (IoT) bekannt ist.
Er prägte diesen Begriff im Jahr 1999, um die
Idee zu beschreiben, dass physische Objekte über das Internet miteinander
verbunden werden.
Ashton ist auch Mitbegründer von mehreren
Unternehmen und hat in verschiedenen Bereichen der Technologie und des
Marketings gearbeitet.
Seine Arbeit hat maßgeblich zur Entwicklung
von Technologien beigetragen, die die Vernetzung und Automatisierung von
Geräten ermöglichen.
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Weitere Highlights
Prognosen
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Grundsätzliches
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Entwicklungen
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Bedrohliches
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Dr. Paulo Heitlinger |
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